Ein Funke Zweisamzeit

Den Blick zum Boden gerichtet mühe ich mich, den Schritten meines Vaters folgend den Berg hinauf. Da war er wieder, ausgelöst durch den Schlag eines Nagels am Fels. Einer der Nägel, welche die Sohlen und die schweren Bergschuhe meines Vaters zusammenhielten.

Zufall? Absicht? Ein Funke!

Der Leidenschaft meines Vaters war es zu verdanken, dass Bergwandern zum unvermeidbaren Programm unserer Familie gehörte. Trotz meiner Muskelschwäche muss ich mehr als meine Schwester leisten.

Für Vater ist Bergwandern eine gute Basis für den Militärdienst. Für mich – Überforderung. Das Soldatsein, eher widerlich, von Angst und Sorge besetzt.

Später – Zum Militär berufen. Bei der Auswahl der Bergschuhe gibt es Schuhwerk mit genagelten Sohlen. Als einziger entscheide ich mich für dieses schwere Material.

Vater: *1916, Arzt
Sohn: *1951, Theologe/Organisationsberater
Zeitpunkt der Geschichte: 1966

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